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»Tschitrakarna, das vornehme Kamel«

Ein Zeichentrickfilm soll entstehen: Gustav Meyrinks absurde Tierfabel »Tschitrakarna, das vornehme Kamel« von 1913.
25 Minuten, handgemalt im Stil Henri Rousseaus – ein Fest der Farben, der Sprache und des Humors.

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Gustav Meyrinks Fabel »Tschitrakarna, das vornehme Kamel« (1913) soll zu einem Animationsfilm werden. Realisiert wird die skurrile Geschichte aus Meyrinks »Des deutschen Spießers Wunderhorn« als Zeichentrickfilm im Stil der naiven Urwaldbilder Henri Rousseaus (1844-1910).

Ein Löwe, ein Panther, ein Fuchs und ein Rabe leben fernab der Zivilisation im Urwald. Eines Tages taucht das Kamel Tschitrakarna auf, seines Zeichens bekennender Ästhet und Dandy.

Dank seiner vollendeten Umgangsformen gelingt es dem vornehmen Kamel, unter den Raubtieren zu bestehen. Durch seine Kenntnis der gehobenen Sitten und feinen Unterschiede übt es gar eine gewisse Macht über Löwe, Panther, Fuchs und Rabe aus. »So spiegelte sich schon nach wenigen Monaten der erlesene Geschmack des vornehmen Kamels überall wider. […] Kurz, überall sproßte Kultur auf und Stil, und bis in die konservativsten Kreise drang modernes Fühlen.«